Martin Michel - HAMMOND B3



Im Gegensatz zu den meisten Kollegen habe ich die HAMMOND nie aufgegeben, als deren Popularität in den 80ern zu schwinden schien. Sie war immer meine große Leidenschaft. Diese Leidenschaft ist heute sogar größer denn je. Gerade im Einerlei moderner, austauschbarer digitaler Klangerzeuger ist dieses wundervolle elektromagnetische Instrument aus einer anderen Zeit etwas ganz besonderes. Der einzigartige, unerreichte Klang lässt einen schnell den mühseligen Transport vergessen.

Ich kann es einfach nicht lassen. Die Begeisterung für dieses Instrument und die Musik von Jimmy Smith und anderer großer Organisten ist ungebrochen. Deshalb heisst es jetzt wieder back-to-the-roots, B3 und Leslie in den Buss einladen, um die alte, extrem gut aussehende Lady aus dem Jahr 1955 vor einem begeisterten Publikum fauchen und schreien zu lassen.

Mein Ziel ist nicht, die Hammond zu modernisieren und mit allerlei Stilmitteln gezielt zu verfremden,  sondern den treibenden Sound der legendären Orgeltrios der 50er und 60er Jahre wieder auferstehen zu lassen.

Klassische groovende Sounds mit viel Blues und Soul in den eigenen Stil übertragen - und das kommt rüber.


Hanko Uphoff - Gitarre


 


Mitte der 80er-Jahre erlernte Hanko Uphoff das Gitarrespiel als Autodidakt und engagierte sich ab Anfang der 90er-Jahre in verschiedenen vom Indie-Sound und dem Nachhall des Mod-Revivals der 80er beeinflussten Bands. Bald wuchs er über die harmonischen Grenzen dieser Stilrichtungen hinaus und erschloss sich die Welt des Jazz, inspiriert vom Sound eines Wes Montgomery oder Joe Pass.


Seit Jahren spielt er in Jazz-Bands unterschiedlicher Besetzungen. Unter anderem zählen dazu das Hanko Uphoff Quartett (mit dem Saxophonisten Serge Donkersloot, dem Schlagzeuger Markus Eschmann und dem Bassisten Michael Höfler) sowie das Donkersloot Uphoff Jazz Duo.


Charakteristisch für das Spiel von Hanko Uphoff ist der kreative und virtuose Umgang mit klassischen und modernen Kompositionen.



Markus Eschmann - Drums


In jungen Jahren trommelt Markus Eschmann auf Tischen und Bongos. Mit sechzehn kauft er sich ein Schlagzeug. 1982 erfolgt der Einstieg in die Frankfurter Jazzszene.

1984 dann die Initialzündung, als er Max Roach persönlich bei einem Auftritt im Sinkkasten kennenlernt. Im Laufe der folgenden Jahre spielt er mit Götz Ommert (Bass), Christoph Neubronner (Piano), Torsten Plagenz (Tenorsax, Klarinette), Russ Spiegel (Gitarre), Vitaliy Baran (Piano) und vielen anderen.

Seine Spielweise folgt einer einfachen Regel: Play the song!